Aalstrich

Als Aalstrich wird eine lange, schmale, im Vergleich zur übrigen Farbe dunklere oder hellere Färbung des Fells in der Mitte des Rückens bezeichnet, die viele Säugetiere aufweisen. Ein bekanntes Beispiel sind Skunks. Der Aalstrich tritt aber auch bei vielen anderen Tieren wie etwa Pferden (Kaltblüter (Pferd)), Kühen (Braunvieh), Ziegen, Hunden, Katzen oder Nagetieren auf, teilweise auch nur bei einigen Fell- und Farbvariationen. Auch die Gefleckte Weinbergschnecke weist einen Aalstrich auf ihrem Körper auf.

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Afterkralle

Die Wolfskralle ist eine, bei manchen Hunderassen auftretende, fünfte Zehe an der Innenseite der Läufe. Um Verletzungen durch Hängenbleiben zu verhindern, wurden diese von Hundezüchtern unmittelbar nach der Geburt entfernt. Bei manchen Rassen, z. B. Berger de Brie oder Beauceron, werden die Afterkrallen, so nennt man die Wolfskrallen an den Hinterläufen, aber nach dem FCI-Standard verlangt.

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Agility

Agility (engl.: Wendigkeit, Flinkheit) ist eine Hundesportart aus England für Hund und Mensch. Im Vordergrund steht die Bewältigung eines Hindernisparcours. In den 80er Jahren kam diese Sportart auch nach Deutschland. Heute gehört Agility zu den etablierten, modernen Hundesportarten und wird von sehr vielen Vereinen angeboten, Tendenz steigend. Mittlerweile gibt es auch deutschland- bzw. österreichweit zahlreiche Wettkämpfe - von "kleineren" Vereinsmeisterschaften über die Europameisterschaft bis hin zu Agility-Weltmeisterschaften verschiedener Organisationen: IFCS, IMCA und FCI (letztere ausschließlich für Rassehunde mit FCI-Papieren) bzw. Agility-World-Cup und European Open, wo auch Mischlinge starten dürfen. Diese temporeiche Hundesportart erfreut sich weltweit immer größerer Beliebtheit und verlangt Hund und Mensch einiges an Geschick und Teamarbeit ab. Der Hund durchläuft dabei einen Parcours, der zusammengestellt ist aus bis zu zwanzig verschiedenen Hindernissen. Hierbei ist zu unterscheiden zwischen dem A-Lauf, bei dem es außer einfachen Sprunghürden auch Kontaktzonengeräte (Wippe, A-Wand, Laufsteg) gibt, und dem Jumping, bei dem die Kontaktzonengeräte fehlen und das Team (Hund + Führer) die "üblichen" Geräte wie Tunnel, Weitsprung und Slalom in vorgegebener Reihenfolge schnellstmöglich und fehlerfrei bewältigen muss. Gestartet wird in 2 - 4 Größenklassen: Mini und Maxi (EHU/ÖHU); Small, Medium und Large (IMCA und FCI) bzw. Toy, Mini, Midi und Maxi (IFCS),die sich nach der Schulterhöhe des Hundes richten (danach werden auch die Höhen der Hindernisse angepasst), sowie in bis zu 3 Leistungsstufen plus Senioren und Jugend. Geeignet sind für diesen Sport die meisten Hunde. Sehr große Hunde sind allerdings selten, einerseits aus gesundheitlichen Gründen, andererseits weil sie in Wettbewerben eher chancenlos sind. In der Klasse "Maxi" bzw. "Large" sieht man sehr oft Border Collies und Belgische Schäferhunde. Die Hunde müssen über einen guten Grundgehorsam verfügen und dürfen keine Schädigungen des Bewegungsapparates aufweisen. Das wichtigste ist der Spaß und die sportliche Aktivität beim Agility. Daher muss sicher sein, dass der Hund gesund ist und nicht überfordert wird. Anhänger dieser Sportart betonen: "Agility is fun!"

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Ahnenpass

im Ausland auch Pedigree genannt ist der Abstammungsnachweis eines Rassehundes der vom jeweiligen Zuchtbuchamt ausgestellt wird. Der Ahnenpass gibt Auskunft über Herkunft und Rassereinheit des Hundes

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Albino

Albinismus (v. lat. albus „weiß“) ist eine Sammelbezeichnung für angeborene Störungen in der Biosynthese der Melanine und dem daraus resultierenden Mangel an Pigmenten in Haut, Haaren und Augen. Die Betroffenen nennt man Albinos oder Dondos. Es gibt verschiedene Typen von Albinismus, alle bewirken eine Beeinträchtigung der Sehkraft. Die Unterschiede zwischen den Typen beziehen sich auf die betroffenen Gene, die Schwere des Pigmentmangels, und ob Haar und Haut auch betroffen sind. Abgesehen von den physischen Problemen, die Albinismus bewirken kann, sind es oft auch soziale Ausgrenzung, die den Betroffenen zu schaffen macht. Die OCA1A Albinisten (keine Pigmente) haben bei normaler Beleuchtung keine roten Augen. Sie wirken blau, blaugrau oder grau. Der rote Reflex des Augenhintergrundes kommt vor allem bei Blitzlicht zustande, manchmal auch bei ungünstig tief stehendem Licht gegenüberseitig des Betroffenen und aus der Richtung des Betrachters kommend.

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Apportieren

Apportieren (lateinisch/französisch: herbeibringen), bezeichnete ursprünglich das Herbeibringen des vom Jäger geschossenen Wildes durch dessen Jagdhund. Derartig ausgebildete Hunde nennt man Apporteure. In der heutigen Hundehaltung bezeichnet apportieren meist das Herbeibringen eines vom Hundeführer geworfenen Gegenstandes durch den Hund. Beliebt für dieses Spiel sind Bälle, Stöcke, Frisbees oder Dummy genannte kleine Jutesäckchen. Doch auch andere Haustiere als der Hund neigen zum spielerischen Apportieren. So konnte dieses Verhalten auch schon bei Katzen mit kleinen Spielzeugen, wie z. B. Bällen beobachtet werden.

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Befederung

langes Haar an Ohren, Brust, Läufen, Bauch und Rute.

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Behang

Hängeohren (z.B. Spaniel)

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Belegen

Decken einer Hündin

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Blesse

Als Blesse wird insbesondere bei Pferden, Hunden, Katzen und Rindern, aber auch bei anderen Tieren eine weiße oder hellere Zeichnung des Fells, normalerweise in Form eines Streifens von der Stirn bis zur Schnauze, bezeichnet. Wildlebende Tiere mit dieser Zeichnung sind etwa der Blessbock und das Blässhuhn. Bei einigen Zuchtrassen - etwa Entlebucher Sennenhund, Appenzeller Sennenhund oder Japan Chin - gilt die Zeichnung als Qualitätsmerkmal, bei anderen, etwa dem Haflinger oder dem Irish Setter, wird sie geduldet. Während der Begriff Blesse bei Zuchttieren klar definiert ist und ein Durchgehen des Flecks bis zur Schnauzenspitze (siehe dazu auch Abzeichen beim Pferd) fordert, kann der Begriff bei anderen Tierarten auch eine weitergefasste Bedeutung haben, die keine bestimmte Form voraussetzt.

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Chromosomen

Ein Chromosom (v. griech.: χρῶμα „Farbe“ und σῶμα „Körper“, also „Farbkörperchen“ oder „anfärbbares Körperchen“) ist die Organisationsstruktur der Desoxyribonukleinsäure (DNA) mancher eukaryotischer Organismen. Ein Chromosom ist ein langer, kontinuierlicher DNA-Doppelstrang, der um eine Vielzahl von Histonen (Kernproteinen) herumgewickelt und mehrfach zu einer kompakten Form spiralisiert werden kann. Chromosomen liegen in verschiedenen Spiralisierungszuständen vor. Während der Zellkernteilung (Mitose) werden sie so kompakt verdichtet, dass sie anfärbbar und im Lichtmikroskop bereits bei geringerer Vergrößerung erkennbar sind. Die Chromosomen wurden 1843 von Carl Wilhelm von Nägeli entdeckt, jedoch als „transitorische Zytoblasten“ missgedeutet. 1910 zeigte Thomas Hunt Morgan, dass die Chromosomen die Träger der Gene, also der Erbinformation, sind. Auch die bei Prokaryoten frei im Cytoplasma befindlichen DNA-Moleküle werden als Bakterienchromosom bezeichnet. Jedes Chromosom der Eukaryoten besteht sowohl bei haploiden als auch bei diploiden Organismen zu Beginn einer Zellkernteilung aus zwei Chromatiden, die am Centromer miteinander verbunden sind (Zwei-Chromatiden-Chromosom). Nach erfolgter Kernteilung besteht das Chromosom nur noch aus einem Chromatid (einer Chromatide), liegt also als Ein-Chromatid-Chromosom vor, doch verdoppelt sich dieses nach einiger Zeit wieder zu einem Zwei-Chromatiden-Chromosom.

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Coursing

Windhundrennen sind ein Hundesport für Windhunde. Es gibt zwei verschiedene Arten des Windhundrennens, nämlich das Rennen auf einer festen Rennbahn, bei dem es ausschließlich um die Geschwindigkeit der teilnehmenden Hunde geht, und das Coursing, bei dem das Jagdverhalten der Hunde bewertet wird.

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Deckrüde

Männlicher  Hund der vom  DRV e.V.anerkannt wurde zur Belegung.

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Drahthaar

kurzes, dichtes, harsches Haar mit Bart.

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DRV e.V.

Deutscher Rassehunde Verband eingetrager Verein

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