Der Labrador Retriever

Sie möchten sich einen Labrador Retriever anschaffen?

Was Sie über diesen Rassehund wissen sollten!

Der Labrador ist ein kräftig gebauter, mittelgroßer Hund mit breitem Kopf und deutlichem Stop. Ebenfalls rassetypisch ist die sogenannte „Otterrute".
Das stockhaarige Haarkleid ist für diese Rasse ein typisches Erscheinungsbild: kurz, dicht, hart mit guter Unterwolle.Der Labrador wird in den Farben Schwarz, Gelb und Braun gezüchtet.
Vom Wesen her ist der Labrador ein aktiver und arbeitsfreudiger Hund. Er liebt seine Menschen, besonders Kinder.
Eigenschaften wie Wach- und Schutztrieb sowie Schärfe kann ein Labrador nicht erfüllen.
Der Labrador möchte seinem Besitzer gefallen.

Er braucht unbedingt Familienanschluss sonst leidet er, und Sie können nicht von den guten Eigenschaften profitieren, die er mit seinem Wesen mitbringt. Ebenfalls benötigt er regelmäßige Spaziergänge und fühlt sich im Wasser sehr wohl, was auch gefördert werden sollte.
Labradore sind bei sachgemäßer Führung und Erziehung leichtführige und lernwillige Hunde.

Nach ein ca. zweiwöchigen Eingewöhnungszeit im neuen Zuhause sollten Sie eine geeignete Hundeschule für die Welpenfrüherziehung aufsuchen.
Hier sollten Sie aber sehr kritisch sein, denn es gibt viele Hundeschulen, die sich so nennen, aber nicht das anbieten was eine sachgerechte und kompetente Hundeschule Ihnen bietet.

Der Labrador zählt zu den Jagdhundrassen, vor allem nach dem Schuss und apportiert das geschossene Wild. Er ist aber auch sehr beliebt als Blindenführhund, Rettungshund, Therapiehund oder als Behindertenbegleithund.

Ein Labrador ist insbesondere für aktive Menschen geeignet die weite Spaziergänge bei jedem Wetter nicht scheuen und den Labrador als richtiges Familienmitglied ansehen sowie bereit sind, die Zeit und Mühe einzusetzen, um ihm ein rassegerechtes Leben zu ermöglichen.
Eine Zwingerhaltung ist für den Labrador ungeeignet!

Beim Kauf sollten möglichst beide Elterntiere vorgestellt werden. Außerdem sollten die Zuchttiere auf HD und ED untersucht, und nach meiner Einschätzung frei sein. Es sind Erbkrankheiten, die nur durch rigorose Selektion in den Griff zu bekommen sind.

Die Welpen sollten möglichst im Haus aufgezogen werden mit Familienanschluss, wo auch alle Reize die im Haushalt vorkommen, den Welpen vermittelt werden .

Natürlich kann ein Züchter keine Garantie auf lebenslange Gesundheit geben. Die Aufzucht und Haltung durch den Welpenkäufer kann bei falscher Belastung, Fehlfütterung und vieler weiterer Kriterien Einfluss auf den Gesundheitszustand des Hundes nehmen.

Wilhelm Kämper
Rassebetreuer für Labrador Retriever

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